17. Dezember 2018

2018, was war. 2019, was wird.

2018, was war. 2019, was wird.

Das Jahr 2018 war für das ganze AMAGNO Team das bisher anspruchsvollste und wieder mal erfolgreichste der Firmengeschichte. Auch für 2019 haben wir uns auf allen Ebenen viel vorgenommen. Als Gründer und CEO von AMAGNO möchte ich gerne zum Jahresende aus meiner Perspektive aufführen, was AMAGNO als Unternehmen erreicht hat und wie unsere Pläne für 2019 aussehen.Das Jahr 2018 war auf allen Ebenen eine große Herausforderung für AMAGNO, aber mit grandiosen Ergebnissen.

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AMAGNO Headquarter in Oldenburg

AMAGNO erzielte in jedem Jahr immer ein hohes Wachstum, für das wir auch in 2018 wieder ausgezeichnet wurden, z.B. durch Deloitte als eines der am schnellsten wachsenden Digitalunternehmen in Deutschland. Damit verbunden sind gleichzeitig Wachstumsherausforderungen auf allen Ebenen. Um weiterhin eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen, bedurfte es weitere Mitarbeiter. Als Effekt musste AMAGNO kurzfristig aus seiner aktuellen Immobilie nach nur einem Jahr in eine größere expansionsfähige Immobilie umziehen, die wir mit 1.300qm in Oldenburg gefunden haben. Inklusive dem Erbe von zahlreichen leeren Aktenregalen des Vormieters PWC.

Ein schnelles Wachstum in Personal stellt natürlich auch das Wachstum und die Zufriedenheit der Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Das ist ein schwieriger Prozess, wenn man ein Unternehmen modern und für weiteres Wachstum skalierbar führen möchte. Von daher freut es mich besonders, dass wir trotz dieser besonderen Phase weiterhin eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit erreichen. Focus Business zeichnete uns dafür als einer der Top-Arbeitgeber in Deutschland aus.

Basis des Wachstums sind viele neue zufriedene Kunden, beispielsweise die Lürssen Werftengruppe oder der Energie- und Telekommunikationsanbieter EWE. Besonders ist das deutliche Wachstum unseres Cloud-Angebots hervorzuheben. AMAGNO bietet als einer der ganz wenigen Anbieter auf dem Markt ein vollumfängliches ECM in der Cloud mit Datenspeicherung in Deutschland an. Mit über 20.000 Registrierungen und über 10 Mio Dokumenten dürfte AMAGNO damit einer der führenden Anbieter in Deutschland sein. Auch dies erforderte in 2018 eine komplett neue technische Infrastruktur inklusive Umzug in andere Rechenzentren.

Die Anmeldezahlen für die AMAGNO Business Cloud sind für uns eindrucksvoll. Die Anmeldungen zur kostenfreien Cloud-Version stiegen im Vergleich zu 2017 um 10%. Das daraus resultierende Neukundengeschäft für das Premiummodel wuchs daraus aktuell um 29%. Das ist das höchste Wachstum der Cloud in unserer Firmengeschichte. In einem Monat überstieg die Zahl der Lizenzverkäufe in der Cloud die Zahl der On Premise Verkäufe. Es zeigt ganz klar, dass die Cloud jetzt auch in Deutschland angekommen ist und seine Akzeptanz erfährt. Der Einsatz der Cloud ist für den Mittelstand auch nur logisch, wie wir in einem Artikel Cloud vs. On Premise auch in einem Vergleich aufgeführt haben.

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CEBIT 2018

Neben viele Events, die wir dieses Jahr absolvierten, stand ganz klar die neue CEBIT im Fokus. AMAGNO war einer der wenigen Anbieter, die ihre Präsenz für das neue CEBIT Konzept deutlich erweitert haben, während viele andere Anbieter der Messe fern blieben oder sich deutlich reduzierten. Wir haben nur 10% der Menge an Kontakten im Vergleich zu 2017 erreichen können. Die Qualität war dagegen so gut, dass sich die Messe für uns bereits nach sechs Monaten trotz hoher Investitionssummen positiv rechnet. Besonders erfreulich war dabei, dass wir durch die CEBIT unsere Bemühungen um den internationalen Markt untermauern konnten. Aus dem Kontext der CEBIT durften wir unser erstes großes internationales Projekt mit dem neuen Partner Ditto in Thailand starten.

Im Kontext der CEBIT richtete AMAGNO sein Marketingkonzept neu aus und fokussiert sich noch direkter auf die Motivation, das Papier „loszulassen“ in dem wir die Arbeit mit digitalen Dokumenten cooler machen und seine Arbeit automatisieren. Diese zentralen Kernaussagen halten wir für extrem relevant für die Zukunft der Mitarbeiter in Unternehmen.

Man sieht vielleicht schon, dass die Kernaufgaben für AMAGNO in 2018 insbesondere in der Organisation des Wachstums auf allen Ebenen lag und die Basis für das internationale Wachstum gelegt wurde. Das Softwareprodukt AMAGNO erfährt vor allem Arbeit „unter der Haube“, da durch das rapide Wachstum seit Gründung die technischen Schulden aufgelöst und das Produkt für die kommenden Daten- und Benutzermengen optimiert wird. Gleichzeitig stärken wir unsere Integrationspartner und Kunden durch eine neue Restful API die Anbindung an externe Systeme. So bietet AMAGNO jetzt umfassende neue Schnittstellen für Datev, Navision, SAP und vielen weiteren Anbindungen.

Wir wollen, dass jeder durch Digitalisierung sein Potential und seine Fähigkeiten im Office wieder entfalten kann. Unser Ziel ist es also, dass so viele Menschen wie möglich von der Automatisierung und der Digitalisierung profitieren. Daraus ergeben sich verschiedene Fokusthemen für 2019:

Viele Anwender in Unternehmen wissen nicht, dass digitales Arbeiten effektiver ist, als auf Papier und in Netzlaufwerken. 80% der Mittelständler setzen auf historische Arbeitsweisen. Das ist nicht nur langsam, sondern rechtlich fahrlässig. Wenn schon nicht durch den Druck der gesetzlichen Anforderungen, sollten sich die Unternehmen im Zuge der Wettbewerbsfähigkeit schnell entscheiden, ob sie in Zukunft die Arbeitsweise von gestern einsetzen, oder heute die Technologie der Zukunft. Daher liegt ein noch stärkerer Fokus für uns im Marketing, die Anwender noch stärker abzuholen. Jeder, der den Digital Workplace von AMAGNO gesehen hat, versteht, warum analoges Arbeiten keine Zukunft mehr hat.

Damit die Anwender den bestmöglichen Nutzen erhalten, verstärken wir die Produktentwicklung noch weiter im Bereich der automatisierten Dokumentverarbeitung, z.B. im Rechnungswesen. In diesen Bereichen investiert AMAGNO in den kommenden Jahren für Research & Development, z.B. auch im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Cloudbasierende Storagelösungen, wie Office 365, Dropbox oder Google Drive, setzen sich, trotz mangelnder Businessfunktionen, in den Unternehmen durch. Digital Workplace Lösungen, wie AMAGNO ergänzen diese Storagelösungen um die notwendigen Unternehmensanforderungen im Bereich Rechtskonformität und Automatisierung. An dieser Strategie orientiert sich AMAGNO in den nächsten Jahren. Ebenso verstärken wir unsere Investitionen in unsere Soft- und Hardwareinfrastruktur, um den Leistungsansprüchen in der Cloud gerecht zu werden.

Für 2019 arbeitet das Team weiterhin intensiv daran, das schönste und einfachste Bedienerlebnis für digitale Dokumente mit einem Höchstmaß an Automatisierung zu werden und die internationale Präsenz zu stärken.

Wir freuen uns auf 2019, auf neue glückliche Kunden, spannende Projekte und viele Überraschungen.

Jens Büscher
Jens Büscher, Gründer und CEO. Nach seiner Tätigkeit als Product Manager für die RedDot Solutions AG (Heute OpenText) gründete er 2010 AMAGNO als innovative Enterprise Content Management Lösung.

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